Wichtige Info!

Dieser Blog wird nicht mehr aktualisiert. Er dient von nun an ausschließlich der grundsätzlichen Darstellung der Schulsozialarbeit an der Schwarze-Heide-Schule. Wenn Sie sich einen Überblick über unsere Handlungsfelder, Projekte und Workshops machen wollen, welchen pädagogischen und konzeptionellen Leitlinien wir folgen, sind Sie natürlich weiterhin eingeladen, diese Seiten hier zu durchstöbern.
 
Mit freundlichem Gruß
 
Michael Kazmierski

Let´s Dance - Die Tanz-Kurse der Schwarze-Heide-Schule

Ab dem 01.10. bietet die Schulsozialarbeit unter dem Motto „Let´s Dance“ eine Tanz-AG an. Sarah Langhoff, Tanzpädagogin und Gymnastiklehrerin mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit Kindergruppen bietet jeweils Dienstags um 13, 14 und 15 Uhr Kurse für alle Kinder unserer Schule an. Von Zumba über Jazz Dance können die Kinder sich hier in verschiedenen Tanzstilen erproben, bevor am Ende die große Abschlussveranstaltung wartet, wo sie sich auf großer Bühne präsentieren können.

Die ersten Schnuppertermine sind schon gelaufen, aber falls Sie Ihr Kind noch zu einem der Kurse anmelden wollen, so stellt das keinerlei Problem dar. Kontaktieren Sie mich einfach oder füllen Sie den Anmeldebogen aus, den wir Ihren Kindern mit der Schulpost mitgegeben haben.

Die Streitschlichter-Ausbildung

Wir geben auf, unsere Schüler und Schülerinnen können das alles schließlich viel besser, es hat keinen Sinn mehr. Wenn es darum geht, Streitereien zu schlichten, sind wir Erwachsenen gerade noch vehement dabei miteinander über die zwei Streithähne zu diskutieren, während diese sich bereits mir nichts dir nichts wieder vertragen haben und gemeinsam auf dem Schulhof herumrennen. Und während wir klärende Elterngespräche im Wohnzimmer führen, fahren Super Mario und Donkey Kong gerade im Kinderzimmer lachend ein Rennen gegeneinander und fragen sich, warum diese großen Menschen eigentlich immer soviel reden müssen, wo doch schon längst alles geklärt ist. 

Dass Kinder das Zeug dazu haben, Konflikte fair und gewaltlos zu lösen, beweisen solche Anekdoten. Daher haben wir schon nach den Osterferien mit der „Streitschlichter-Ausbildung“ begonnen und wollen noch dieses Jahr die ersten Streitschlichter auf unseren Schulhof entsenden. Dabei wollen wir zum einen unsere Schüler und Schülerinnen dabei unterstützen, bei Konflikten fremde Hilfe zu holen anstatt die Sache mit einem gezielten Sandwurf zu klären, anderen Kindern wiederum trauen wir zu, bei Streitereien jüngeren Kindern während der Hofpause als Ansprechpartner dienen zu können. Beide Seiten zu stärken ist das Ziel, welches wir in einem ersten Schritt mit dieser Ausbildung verfolgen.

Das Teamgeist-Projekt 2.0

Das "Teamgeist-Projekt" geht in die nächste Runde. Haben unsere Schüler und Schülerinnen im letzten Jahr bewiesen, dass Sie mit großer Freude Murmelbahnen bauen, Eier aus großer Höhe fallen lassen und sonstige Projekte gemeinschaftlich auf die Beine stellen können, so wollen wir in diesem Halbjahr die Schlagzahl noch ein wenig erhöhen.
 
Ziel ist es, dass die Kinder Klassenprojekte realisieren und so ihren Beitrag zur Gemeinschaft beitragen, sei es, indem eine Gruppe die Klasse dekorativ verschönert, eine kleine Party organisiert wird oder die Kinder sich wechselseitig bei den Hausaufgaben helfen. Aber Vorsicht, die Teamgeister schauen einem immer noch über die Schulter und gucken, ob man bei der Zusammenarbeit auch die "Regeln der guten Geister" einhält.
 

Die Ferdi-Olympiade

Haben Sie sich schon einmal von einem Chamäleon die Regeln diktieren lassen? Oder wurde Ihnen von einer Eidechse mal eine Aufgabe gestellt, die Sie mit Ihren Tischnachbarn lösen sollten? Nicht? Dann waren Sie noch nie im Land von Ferdi...

Was einstmals zu Beginn der Schulsozialarbeit mit einer ersten Klasse begann und dann zur Hälfte des Projektes jäh unterbrochen wurde, soll nun zu Ende geführt werden. Das Chamäleon Ferdi wird in der 3a zur "Olympiade" einladen. In Kooperationsspielen sollen die Kinder beweisen, dass sie es schaffen, gemeinsam Aufgaben zu lösen und so eine starke Gemeinschaft zu bilden. Die Kinder können wieder Punkte sammeln und so dafür sorgen, dass der Schatz, den sie am Ende finden sollen, erheblich an Größe gewinnt.

Das Projekt wird die Aufgaben und Spiele der "Teamgeister" übernehmen und wird inhaltlich so variiert, dass es den Anschluss an die bereits aufgenommene Storyline findet. 

Das "Elternseminar Medien" mit Marco Fileccia

Über die Initiative "Eltern+Medien" ist es uns schlußendlich gelungen: Am 25.04.2013 wird in der Schwarze-Heide-Schule das "Elternseminar Medien" mit Marco Fileccia stattfinden. Marco Fileccia ist Lehrer am Elsa-Brandström-Gymnasium und ausgewiesener Medienexperte. Er veröffentlichte mehrere Publikationen zu dem Thema und hat zahlreiche Veranstaltungen bundesweit begleitet. Artikel über seine Arbeit erschienen auf "Focus Online", "Zeit Online" oder "DerWesten"

Das Elternseminar bearbeitet zahlreiche Fragestellungen, die sich Eltern rund um das Thema "Medienkonsum" stellen. Welche Gefahren und Risiken birgt der Umgang mit Handys, Computern und dem Internet? Wie geht man verantwortungs- und sinnvoll mit Medien um, welcher Medienkonsum ist für mein Kind angemessen? Und bieten die neuen Medien neben allen Gefahren nicht auch zahlreiche Chancen für kreatives Gestalten, Erfinden und Entdecken?

Alle Interessierten sind zu diesem Abend herzlich eingeladen. Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Die Teamgeister ziehen weiter...

Seit zehn Wochen haben sich die Teamgeister in der Klasse 3b eingenistet, nun ziehen einige von ihnen weiter in die 2b und 3a, um auch dort ihren Spuk zu verbreiten, und wie immer finden sich dort sowohl gute Gespenster, die sich gegenseitig helfen als auch fiese Gesellen, die nur Schabernack im Sinn haben.

Das Teamgeist-Projekt ist dazu gedacht, den Schülern und Schülerinnen zu zeigen, wie ein gemeinschaftliches Miteinander funktionieren kann, gleichgültig ob es nun darum geht, ein rohes Ei so mit Strohhalmen zu verpacken, dass es einen Sturz überlebt oder gemeinsam eine Murmelbahn aus Pappe zu bauen, immer müssen viele Hände miteinander wirken, damit das Ziel erreicht werden kann. Einige der Spiele, die wir innerhalb des Projektes verwenden, finden Sie hier...

Elternumfrage zur Schulsozialarbeit für das Jahr 2012

Traditionellerweise ist die Schule ein Ort der Noten und Bewertung. Mindestens neun Schuljahre lang müssen sich Schüler und Schülerinnen anhören, wie Erwachsene ihre Leistung mit ein paar Zahlen charakterisieren und anschließend im besten Falle wohlmeinend-freundliche, im schlechteren spöttisch-hämische Kommentare abgeben. Meine Lateinlehrerin sagte meistens: "Aus dir wird nie was", und ich mag sie dafür bis heute... 

Wäre die Lufthoheit des Lehrers nicht schon Schmach genug, so geht es blöderweise im Elternhaus direkt weiter. Im Tabellenkeller wird die Freizeit gekürzt, die Konsole verschwindet im Schrank und der Schreibtisch wird neuer Hauptaufenthaltsort. Nein, Noten und Bewertungen machen nicht immer Spaß, aber sie haben auch ihren Sinn. Denn erst, wenn uns jemand sagt, was wir tun, was die Konsequenzen daraus sind und wie wir wirken, können wir uns selbst hinterfragen.


Dies war der Grund, warum wir uns entschlossen, die Eltern der Schwarze-Heide-Schule nach ihrem Eindruck über das erste Jahr der Schulsozialarbeit zu befragen. Denn ohne dieses Feedback könnten wir unsere Arbeit gar nicht verrichten, vor allem angesichts des Ziels den Spagat hinzubekommen, gleichzeitig sowohl für die Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter, als auch für die Eltern und die Schülerinnen und Schüler der Schwarze-Heide-Schule Stütze und Hilfe im Schulalltag zu sein. Und daher ergaben sich im Laufe des Jahres viele Fragen: Kommen unsere Informationen eigentlich an? Und wie wirken wir eigentlich "von außen" auf jene, die Adressaten unserer Arbeit und Profession sind? Erreichen wir "unsere" Leute? 

Um diese Fragen zu beantworten, haben wir einen Fragebogen konzipiert, der 18 Aussagen zur Schulsozialarbeit enthielt und baten die Eltern unserer Schule, diese Aussagen zu bewerten. Thematisch kreisten die Aussagen um die Themen "Kommunikation, Information und Austausch", "Zusammenarbeit mit den Eltern" und "Umgang mit den Kindern", Ziel war es, uns selber durch die Aussagen der Eltern zu "irritieren" und unser Verhalten und Wirken von den Eltern spiegeln zu lassen, um anschließend aus den Ergebnissen unsere Schlüsse ziehen und unsere Arbeit anpassen zu können. Und es wäre ja auch unfair, wenn unsere Kinder die einzigen wären, die sich dieser Prozedur unterziehen müssten...

Die Fragebögen sind mittlerweile ausgewertet, die Ergebnisse finden Sie hier. Dabei gilt es sich an dieser Stelle für die rege Beteiligung und das gegebene Feedback zu bedanken. Ich hoffe, dass wir unsere Arbeit auch in ihrem Sinne gestalten und dafür ist es wichtig, zu wissen, wie sie das, was wir tun, empfinden. Vielen lieben Dank...

Das Teamgeist-Projekt

"Einer für alle für einen...", wer hat diesen Satz nicht schon einmal gehört? Dieses Credo der Musketiere steht sinnbildlich für die Vorzüge einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig hilft und unterstützt, und wer mal Mitglied eines Teams war, der weiß, wie wichtig und befriedigend ein guter Zusammenhalt sein kann. 

Teamgeist zu erlernen ist nicht selbstverständlich. Eigene Bedürfnisse müssen gegenüber dem Gruppenbedürfnis hintenan gestellt werden, eine wertschätzende Kommunikation ist ebenso wichtig wie ein respektvoller und unterstützender Umgang untereinander, auch und gerade dann, wenn man mal unterschiedlicher Meinung ist oder gar wütend. Vor allem jüngere Kinder müssen noch lernen, ihren egozentrischen Blick abzulegen und zu erweitern, indem der andere wahrgenommen und in seinen Bedürfnissen respektiert und geachtet wird.


Um die Kinder auf diesem Weg zu unterstützen, haben wir das Teamgeist-Projekt entwickelt, welches wir gerade mit den Schülern und Schülerinnen der Klasse 3b einmal pro Woche für jeweils eine Schulstunde durchführen. Ausgehend von den "Regeln der guten und der bösen Geister" können die Schüler hier durch Kommunikations- und Kooperationsspiele lernen, wie ein gemeinschaftliches Miteinander funktionieren kann, ob es nun darum geht, ein rohes Ei so mit Strohhalmen zu verpacken, dass es einen Sturz überlebt oder eine Murmelbahn aus Pappe zu bauen. Aber das ist noch nicht alles: Um den Kindern zu zeigen, dass Zusammenarbeit lohnenswert ist, geben wir ihnen die Möglichkeit während des Projektes "Klassenpunkte" zu sammeln. Schon zu Beginn der Stunde, wenn die "Hausaufgaben" besprochen werden, kann die Klasse einen ersten Punkt ergattern, sofern alle an einem Strang ziehen. Einen zweiten bekommt sie, wenn die Klassenregeln während der Sitzung eingehalten werden, einen dritten für die Erledigung der Tagesaufgabe. Und wenn die Klasse es schafft, genug Punkte zu sammeln, gibt es die große Abschlußüberraschung, die wir an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten...

Die Skizze zu dem Teamgeist-Projekt finden Sie hier...


Das Superhelden-Training II - Wahrnehmung und Konzentration

Wahrnehmung und Konzentration sind wichtige Voraussetzungen, um ein guter Superheld zu werden. Wie sonst sollte Spiderman sich zwischen den Hochhäusern hin- und herhangeln oder Superman die Welt vor dem Untergang retten? Nur mit einer guten Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit können all diese Aufgaben gemeistert werden und auch in der Schule sind diese von unschätzbarem Vorteil. Warum also nicht ins Training einsteigen und umgehend lernen, wie das Auge und das Hirn wacher und aufnahmefähiger werden, um gestärkt an die Aufgaben des Alltags heranzugehen?
 
 
Das "Superhelden-Training II" baut auf dem "Superhelden-Training" auf und konzentriert sich auf die Komponenten "Wahrnehmung" und "Konzentration". Es wird den Schülern und Schülerinnen der Schwarze-Heide-Schule angeboten, um diese gezielt in dieser Hinsicht zu fördern und wird in Kleingruppen von maximal vier Kindern durchgeführt. Alle Informationen zu dem Training finden Sie hier...
 

"Ich bin ich und du bist du..." für die 1. Klasse

Die Spielereihe "Ich bin ich und du bist du..." bieten wir von nun an auch für die neuen ErstklässlerInnen an. Durch Mal-, Bastel- und Spielaktionen können unsere Neulinge sich noch besser kennenlernen. So sollen die Kinder sich selber und die anderen auf unterschiedlichste Art und Weise erfahren, sich vergleichen, ihre eigenen Stärken und Schwächen kennenlernen und so nach und nach ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass sie mit all ihren Eigenschaften einzigartige Individuen sind. 

Einen Großteil der innerhalb der AG verwendeten Spiele und Aktionen finden Sie hier...

Info-Broschüre "Hilfreiche Internetseiten für Eltern"

Im großen Erziehungsdschungel ist es manchmal schwierig den Überblick zu behalten. Fragen zu Ernährung, Gesundheit, Mediennutzung und vielen, vielen anderen Dingen prasseln täglich auf Pädagogen, Lehrer und Eltern ein, und diese Fragen sind vielfältig: Wie lange darf mein Kind vor dem Fernseher sitzen? Wie fördere ich mein Kind "richtig"? Was darf mein Kind essen, was nicht? Mein Kind wird ständig geärgert, ist das schon Mobbing? Und wer kann mir bei solchen Fragen eigentlich helfen?


Einen Weg durch diesen Dschungel zu finden ist alles andere als einfach. Ausgehend von unserer Medienumfrage haben wir uns auf die Suche nach Informationen begeben, die Ihnen und uns dabei helfen können ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Mit der Info-Broschüre "Hilfreiche Internetseiten für Eltern" wollen wir Ihnen einen kleinen Kompass mit auf den Weg geben, der Ihnen hoffentlich dabei behilflich sein kann auf viele der Sie täglich betreffenden Fragen Antworten zu finden. Gleichgültig, ob es sich um allgemeine Erziehungsthemen, Fragen zur Gesundheit, zur Medienerziehung oder um die spannenden und aktuellen Themen Mobbing und AD(HS) handelt, die elf ausgewählten Internetseiten bieten genug Stoff, um sich über all diese Dinge ausführlich zu informieren. Die Info-Broschüre finden Sie hier.

Viel Spaß beim Surfen und Stöbern!

Das Superhelden-Training - Ein lösungsorientiertes Coaching zum Auf- und Ausbau sozialer Kompetenzen


Sie fliegen durch die Lüfte und bekämpfen Verbrechen. Sie werfen mit ihren Händen Flammen, können sich blitzschnell an einen anderen Ort beamen oder schwingen sich von Seil zu Seil, wenn sie ihre Stadt im Blick behalten wollen. Nichts ist vor ihren Augen sicher, kein Bandit kann sich verstecken. Ihre Namen sind "Spider-Man", "Superman", "Batman" oder "Hulk" und jedes Kind kennt sie, diese übermenschlichen Wesen, die immer da sind, wenn man Hilfe benötigt.


Wirft man einen Blick in die Geschichte, so waren die ersten Superhelden noch konturlose Figuren der Mittel- und Oberschicht, die für Recht und Ordnung einstanden. Erst in der Gegenwart entwickelte sich der Superheld zu dem vielschichtigen Charakter, wie wir ihn heute kennen. Nimmt man zum Beispiel die Figur des "Batman", so erlebt man in den aktuellen Verfilmungen die Kämpfe, das lange und anstrengende Training, die Selbstzweifel, die Wut und die Hürden, die seinen Weg begleiten. Und sind seine Fähigkeiten auf der einen Seite die Voraussetzung, um helfen zu können, so sind sie andererseits die Last, die er mit sich herumträgt und die ihn von den anderen Menschen unterscheidet und absondert. 

Mit dem "Superhelden-Training" richten wir uns primär an Erstklässler, denen es aus unterschiedlichsten Gründen etwas schwerer fällt, sich dem Leben im "System Schule" anzupassen. Innerhalb des Trainings können die Kinder in Kleingruppen die Fähigkeiten eines "Superhelden" erlernen und sich so nach und nach die Regeln und Gepflogenheiten der Schule zu eigen machen. Die Kinder werden in ihrer Konzentrationsfähigkeit geschult, denn es ist wichtig, dass man sich als "Superheld" sehr gut konzentrieren kann, um die eigenen Kräfte richtig einsetzen zu können. In Kampf- und Raufspielen erlernen die Kinder anschließend nicht nur das Kämpfen, sondern vor allem den Umgang mit Regeln und bemerken so, dass "gegeneinander kämpfen" in erster Linie "miteinander kämpfen" bedeutet, da beide sich an die Abmachungen halten müssen, um überhaupt einen Kampf austragen zu können. Und in einer weiteren Phase des Trainings können die Kleinen dann ihre Teamfähigkeit in Kooperationsspielen beweisen, denn was wären zum Beispiel die "Fantastischen Vier" ohne ihren Zusammenhalt und das Wissen der Mitglieder, dass man sich immer auf seine Mitstreiter verlassen kann?

Eine kleine Broschüre, welche die Struktur, den Ablauf und den Inhalt des "Superhelden-Trainings" beschreibt, können Sie hier einsehen. 

An dieser Stelle möchten wir uns übrigens ganz besonders bei Frau Puy-Brill bedanken, die mit ihrem Fachwissen maßgeblich zur Strukturierung und der inhaltlichen Gestaltung dieses Trainings beigetragen hat. Vielen Dank für die vielen, vielen tollen Ideen und ein lautes "Hey-ha-ge-nu-nu!"... (sie versteht schon, was ich meine ;)...)

Ergebnisse der Kinderumfrage zum Thema Mediennutzung

Was lange währt, wird endlich gut. Die Fragebögen der Kinder sind ausgewertet, so dass wir an dieser Stelle die vor allem sehr interessanten Ergebnisse der Dritt- und Viertklässler präsentieren können. Die Kinder haben Folgendes angegeben:

  • 100% der Kinder leben in einem Haushalt, der mit Konsole, Computer und Fernseher ausgestattet ist. 
  • 55% der Kinder haben einen eigenen Fernseher auf dem Zimmer.
  • 40% der Kinder haben einen eigenen Computer auf dem Zimmer.
  • 60% der Kinder haben ein Handy, 40% der Handys sind internetfähig.
  • 35% der Kinder sitzen oft bis immer alleine vor dem Fernseher.
  • 60% der Kinder sitzen oft bis immer alleine vor dem Computer.
  • 90% der Kinder nutzen das Internet.
  • 40% der Kinder nutzen Chatrooms.



Während des Elternabends der "Villa Pfiffikus" wurden diese Ergebnisse diskutiert. Die Eltern sind zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Internetführerschein für die Dritt- und Viertklässler sowie ein Elterninformationsabend aus dieser Auswertung resultieren sollten. Wir bemühen uns, dies in naher Zukunft zu realisieren und werden Sie auf dem Laufenden halten.


Fair-Fight-Club I & II

Es herrscht Stille im Raum, als die beiden Kämpfer sich gegenüberstehen. Der Ringrichter wirft einen kurzen Blick auf die beiden, kontrolliert, ob sie in der richtigen Position stehen, dann ruft er "Fight!". Von jetzt auf gleich wird aus der Ruhe Tumult, die Kämpfer drücken und schieben sich mit aller Kraft nach vorne und nach hinten, man hört ihr Keuchen und wie sehr sie sich anstrengen. Nach einer Minute ertönt der Gong, die Kämpfer lösen sich aus ihrer Kampfposition, gehen in ihre Ecken und atmen durch. "War das ein fairer Fight?", fragt der Ringrichter in die Runde der Zuschauer, "Keiner hat gekratzt oder getreten, das war fair!" sagt eines der Kinder. Es gibt Applaus für die Kontrahenten, welche sich voreinander verbeugen und die Matte verlassen. Der nächste Kampf kann beginnen.



"Fair Fight Club" heißt die AG, welche die Kinder der 2., 3. und 4. Klasse seit dem Beginn des Schuljahres 2013/2014 jeweils Montags besuchen können. Ziel der AG ist es, den Kindern die Regeln des "fairen Kampfes" zu vermitteln und sie dabei generell im Umgang mit Absprachen zu schulen. Dabei sollen Kampf- und Raufspiele dazu dienen, den Kindern in dieser Hinsicht vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen. So können sie hier den Umgang mit Sieg und Niederlage, Empathiefähigkeit und Verantwortung im Umgang miteinander lernen. Sie können lernen, wie man nach klar definierten Regeln kämpft, dass man den "Gegner" respektiert und dass Kooperation nötig ist, um überhaupt ein Duell durchführen zu können. Der "Fair Fight Club" versucht daher, ein weiterer, kleiner Baustein in der Erziehung der Kinder zu gemeinschaftsfähigen und eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu sein. 

Den Aufbau einiger typischer "Fair Fight Club"-Einheiten finden sie hier...

Kooperation mit dem Theorie-Praxis-Seminar "Schulsozialarbeit" der Universität Duisburg-Essen

Im Rahmen der Schulsozialarbeit an der Schwarze-Heide-Schule wollen wir Studenten und Studentinnen der "Sozialen Arbeit", "Pädagogik" oder verwandter Fächer die Möglichkeit bieten, dieses Berufsfeld für sich zu erkunden und sich in der Praxis und im Umgang mit Kindern, Eltern und Lehrern zu erproben. Daher hatten wir uns vor geraumer Zeit entschieden, Universitäten und Fachhochschulen aus der näheren Umgebung zu kontaktieren. Mit Erfolg.



Das Theorie-Praxis-Seminar "Schulsozialarbeit" der Universität Duisburg-Essen setzt sich spezifisch mit diesem relativ neuen Berufsfeld und den Anforderungen an Schulsozialarbeit auseinander. Im Rahmen dieses Seminars sollen die Studenten und Studentinnen ein mindestens sechsmonatiges Praktikum absolvieren, um die Studieninhalte mit praktischen Erfahrungen verknüpfen zu können und ein eigenes Projekt in der jeweiligen Einrichtung realisieren. Durchgeführt wird die Veranstaltung von Frau Christiane Laupichler, die selber 15 Jahre lang Schulsozialarbeiterin an einer Gesamtschule war, sich nebenberuflich zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin ausbilden ließ und neben ihrer beruflichen Praxis seit 2008 an der Universität Duisburg-Essen doziert. 


Wir sind sehr erfreut, dass wir zwei Studentinnen des Seminars seit dem Beginn des Schuljahres 2012/2013 an unserer Schule begrüßen dürfen und hoffen, dass wir den beiden ein angenehmes und lehrreiches Umfeld bieten können. Die Studentinnen werden in naher Zukunft eine eigene AG im Nachmittagsbereich anbieten, so dass sie uns bei unserer Arbeit vor Ort auch praktisch unterstützen und gleichzeitig neue Erfahrungen sammeln können. 

Nähere Informationen zu dem Theorie-Praxis-Seminar "Schulsozialarbeit" finden sie hier, über Christiane Laupichler, die Dozentin des Seminars, können sie hier einen Eindruck erhalten. 

Die Spielereihe "Ich bin ich, du bist du und wir sind wir!"

Das Wort "Selbstbewusstsein" wird von uns Menschen häufig verwendet, und wenn wir sagen, dieser oder jener sei selbstbewusst, dann meinen wir damit häufig, dass diese Person von sich selbst überzeugt ist oder mit breiter Brust auftritt. Betrachtet man das Wort aber genauer, so heißt "Selbstbewusstsein" ebenso, dass man "sich seiner selbst bewusst" ist. Erst wenn wir unsere eigenen Stärken und Schwächen kennen, können wir bei den jeweiligen Herausforderungen sagen: "Ich schaff das!" oder "Ich lasse mir lieber erstmal helfen!".
Die Spielereihe "Ich bin ich, du bist du, und wir sind wir..." soll den Kindern dabei helfen, "selbstbewusste" und gemeinschaftsfähige Individuen zu werden. So sollen die Kinder sich selber und die anderen auf unterschiedlichste Art und Weise erfahren, sich vergleichen, ihre eigenen Stärken und Schwächen kennenlernen und so nach und nach ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass sie mit all ihren Eigenschaften einzigartige Individuen sind. Aber das ist noch nicht alles. Denn erst wenn eine Gemeinschaft weiß, was der/die einzelne kann oder nicht kann, können alle sich gegenseitig helfen und bei Bedarf zu Seite stehen.


Das Projekt ist dem Entwicklungsstand der Kinder angepasst und besteht vornehmlich aus Spielen und Bastelaktionen. Sie können das Konzept und die verwendeten Spiele hier einsehen...

Steh auf, wenn du...

"Steh auf, wenn du..." ist eine schöne Methode, um Gruppen sich näher kennenlernen zu lassen, in ein Thema einzuführen oder kognitive Prozesse in Gang zu setzen, sie kann aber ebenso als Interventionsmethode bei Gruppenkonflikten zur Anwendung gebracht werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. 


Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: Die Gruppe sitzt im Kreis, es soll das Thema "Angst" behandelt werden. Der Spielleiter sagt: "Steh auf, wenn du schon einmal Angst gehabt hast...". Die Gruppenteilnehmer erheben sich und gehen in die Mitte des Kreises. Nachdem kurz darüber gesprochen worden ist, wann und wo Angst aufgetreten ist, setzten sich alle wieder. Der Spielleiter könnte nun zum Beispiel die Frage stellen: "Steh auf, wenn du schon einmal Angst vor einem Mitschüler hattest". Die Anzahl der Fragen und die Dauer variieren je nach Themenkomplex und/oder Problemlage. 

Das Sprachcamp an der Schwarze-Heide-Schule

In Kooperation mit der AWO, der Kurbel, der Caritas und der Stadt Oberhausen veranstalten wir in den Räumlichkeiten der "Villa Pfiffikus" vom 09.07. bis zum 27.07.2012 unser Sprachcamp an der Schwarze-Heide-Schule. Angesprochen wurden Kinder von vier verschiedenen Grundschulen, und vor allem Schüler und Schülerinnen, die in sprachlicher Hinsicht Förder- oder Nachholbedarf haben, wollen wir beim Erwerb dieser Kompetenzen unterstützen. "Aber wer will schon in den Ferien in die Schule?", fragt man sich da. Richtig, niemand...

Natürlich wissen wir, dass Ferien sind, und wir wissen auch, dass dies für Kinder die schönste Zeit des Jahres ist. Und da die Kinder schulfrei haben und ihre Zeit genießen sollen, wollen wir unser Camp auf besondere Art und Weise gestalten. Wir haben uns daher entschieden, die Kinder ins Reich der Tiere zu entführen. So werden die Kleinen gemeinsam mit drei TheaterpädagogInnen ein kleines Stück über die Tierwelt einüben, ebenso wie Tiere während des Sprachunterrichts und den Spielphasen die Hauptrolle spielen.  Die kleinen Abenteurer können so erfahren, dass Sprache etwas Lustiges und Aufregendes sein kann, sie können ihre Fähigkeiten auf einer Bühne präsentieren und sich kreativ austoben. In Spielgruppen lernen sie ihre neu erworbenen Fähigkeiten mit Spaß einzusetzen, und ein Besuch der Erlebniswelt-Zoom in Gelsenkirchen und des Kaisergartens gibt den Kindern die Möglichkeit, das Gelernte hautnah zu erleben. 

Unser allererstes Ziel ist es, den Kindern eine erlebnis- und ereignisreiche Zeit zu bereiten, denn nirgendwo lernt man besser als dort, wo man Spaß und Freude hat. Falls Sie noch mehr über das Sprachcamp wissen wollen, so finden Sie alle Informationen hier. Die Homepage der fantastischen Theaterpädagogen Kathrin Krone und Aki Görner ist hier zu finden. 

Update

Ergebnisse der Elternumfrage zum Thema Mediennutzung

Vor einiger Zeit haben wir Sie als Eltern zum Thema "Mediennutzung" befragt. Die Fragebögen der Elternumfrage sind ausgewertet, so dass wir Ihnen die ersten Ergebnisse präsentieren können. Für Ihre rege Beteiligung möchten wir uns bei Ihnen bedanken. Insgesamt sind 139 Fragebögen wieder bei uns eingegangen, also etwas mehr als die Hälfte. Dafür vielen Dank! Hier nun die Ergebnisse:

  • Der Handybesitz steigt von Klasse 1 bis Klasse 4 kontinuierlich an. Besitzt in der 1.Klasse nur ein Kind ein Handy, so sind es in der 4.Klasse bereits 2/3 der Schüler und Schülerinnen.

  • In jedem Haushalt befinden sich im Schnitt ein bis zwei Computer. Umso älter die Kinder werden, desto eher besitzen sie einen eigenen PC.

  • Wenige Kinder der 1. und 2. Klasse besitzen einen eigenen Fernseher (1/3). In der 3. und 4. Klasse sind es mehr als die Hälfte.

  • Dafür besitzen mehr als 2/3 der Schüler und Schülerinnen eine Spielekonsole. Dies ist unabhängig vom Alter der Kinder. 
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  • Während die Schüler und Schülerinnen der Klasse 1 und 2 jeweils circa 10 Minuten pro Tag am Computer verbringen, sind die 3. und 4. Klässler jeweils eine halbe Stunde am Tag mit dem Computer beschäftigt.

  • Unter der Woche schauen unsere Schüler im Schnitt ein bis zwei Stunden fern, am Wochenende zwischen zwei und drei Stunden.

  • Dementsprechend wird das Thema Cyber-Mobbing erst für die Eltern der Klasse 3 und 4 relevant. Das Surfverhalten der Kinder wird aber von mehr als 2/3 der Eltern kontrolliert, unabhängig vom Alter des Kindes.

  • Sie als Eltern haben am meisten Interesse an den Themen "Kindgerechte Computerspiele", "Datenschutz" sowie "Technische Kontrollen fürs Netz".

Wir werden in einem nächsten Schritt die Fragebögen der Kinder auswerten und die Ergebnisse hier präsentieren. Nach den Sommerferien planen wir einen Informationsabend zu dem Thema, auf welchem wir Ihnen erste Informationen liefern werden und das weitere Vorgehen gerne gemeinsam mit Ihnen besprechen würden. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir Sie hier und auf anderen Wegen darüber informieren.